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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB") regeln die Nutzung von coreframe.one sowie alle Dienstleistungen der CoreFrame (Henrik Wiedwald) („wir", „uns"). Mit der Inanspruchnahme unserer Dienstleistungen oder der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit diesen AGB einverstanden.
1. Dienstleister
Henrik Wiedwald
CoreFrame
Schubertring 32
22848 Norderstedt
Deutschland
E-Mail: wiedwald@coreframe.one
Telefon: +49 162 3217783
2. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge, die zwischen uns und unseren Auftraggebern (Unternehmern im Sinne des § 14 BGB) über die Erbringung von digitalen Marketingdienstleistungen geschlossen werden. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn wir diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt haben.
3. Leistungsumfang
Wir erbringen digitale Marketingdienstleistungen für lokale Unternehmen, insbesondere:
• Professionelle Website-Gestaltung und -Entwicklung
• Lokale SEO-Optimierung und GEO (Generative Engine Optimisation)
• Google My Business Management
• KI-Automatisierungs-Agenten (Missed-Call, Email & Social, Voice)
Der konkrete Leistungsumfang für jeden Auftraggeber wird im individuellen Dienstleistungsvertrag oder im schriftlich bestätigten Angebot festgelegt. Leistungsbeschreibungen auf unserer Website stellen keine verbindlichen Zusicherungen dar.
4. Vertragsschluss
Ein verbindlicher Vertrag kommt zustande, wenn wir die Bestellung des Auftraggebers schriftlich bestätigen (per E-Mail oder durch Unterzeichnung des Angebots). Die Inhalte auf dieser Website stellen lediglich eine Aufforderung zur Angebotsabgabe (invitatio ad offerendum) dar, kein bindendes Angebot im Sinne des § 145 BGB. Wir behalten uns vor, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
5. Preise und Zahlung
Alle Preise sind in Euro (EUR) angegeben und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer (MwSt.), sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Coreframe One: Eine einmalige Setup-Gebühr von 3.500 € ist bei Projektbeginn fällig. Die monatliche Servicepauschale von 297 € wird jeweils zum 1. des Kalendermonats im Voraus in Rechnung gestellt.
AI Ultra Erweiterungen: Jeder KI-Agent kostet 197 € pro Agent und Monat, ebenfalls im Voraus fakturiert.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug sind wir berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu berechnen sowie die Leistungserbringung bis zum Ausgleich aller offenen Forderungen auszusetzen.
6. Kündigung und Vertragsbeendigung
Monatliche Abonnements können von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen Kalendermonats schriftlich (E-Mail genügt) gekündigt werden.
Einmalige Setup-Gebühren sind nach Beginn der Leistungserbringung nicht erstattungsfähig.
Jede Partei ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die andere Partei eine wesentliche Vertragspflicht verletzt und diese Verletzung nicht innerhalb von 14 Tagen nach schriftlicher Abmahnung beseitigt.
Nach Vertragsende werden alle erstellten und vollständig bezahlten Website-Assets dem Auftraggeber übergeben. Wir stellen innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsende ein Übergabepaket (Code-Repository, Zugangsdaten) zur Verfügung.
7. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet:
• Vollständige, wahrheitsgemäße und aktuelle Informationen sowie Materialien (Texte, Bilder, Logos) für die Leistungserbringung bereitzustellen;
• Notwendige Zugänge zu Plattformen (Google Business Profile, Domain-Registrar, Hosting-Account) innerhalb von 5 Werktagen nach Anforderung zu gewähren;
• Lieferergebnisse und Entwürfe innerhalb von 7 Werktagen nach Vorlage schriftlich zu prüfen und freizugeben oder begründete Änderungswünsche mitzuteilen;
• Alle anwendbaren gesetzlichen Vorschriften im Zusammenhang mit der Nutzung unserer Dienste einzuhalten.
Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, verlängern sich Projektlaufzeiten entsprechend; daraus resultierende Mehrkosten gehen zu Lasten des Auftraggebers.
8. Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte
Nach vollständigem Eingang aller fälligen Vergütungen räumen wir dem Auftraggeber ein nicht ausschließliches, zeitlich unbeschränktes, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den konkret für ihn erstellten Website-Inhalten und Designelementen ein.
Wir behalten das Eigentum und alle Rechte an:
• Zugrunde liegenden Frameworks, Code-Bibliotheken und Templates
• Proprietären Methoden und Prozessen
• KI-Modellen und Automatisierungssystemen
• Allen anderen nicht spezifisch für den Auftraggeber entwickelten Elementen
Nutzungsrechte an Drittanbieter-Lizenzen (Schriftarten, Stockbilder, Plugins) unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen dieser Drittanbieter.
Ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung ist es dem Auftraggeber untersagt, die erstellten Leistungen zu verkaufen, zu übertragen, unterzulizenzieren oder für Dritte kommerziell zu verwerten.
9. Haftung
Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist unsere Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden beschränkt.
Unsere Gesamthaftung aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist auf die Summe der in den letzten 12 Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis gezahlten Vergütungen begrenzt.
Wir haften nicht für:
• Ausfälle oder Fehlfunktionen von Drittplattformen (Google, Meta, WhatsApp, Vercel)
• Indirekte Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn
• Ereignisse höherer Gewalt (Naturkatastrophen, Pandemien, Cyber-Angriffe auf Infrastruktur Dritter)
10. Hosting und technischer Betrieb
Die im Rahmen unserer Dienstleistungen erstellten Websites werden auf der Infrastruktur von Vercel Inc. (340 Pine Street, Suite 701, San Francisco, CA 94104, USA) gehostet. Vercel ist ein weltweit führender Anbieter für das Deployment von Webanwendungen.
Datenübermittlungen in die USA erfolgen auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO); Vercel ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert.
Wir übernehmen keine Haftung für Ausfälle, die durch technische Störungen auf Seiten von Vercel oder anderen genutzten Infrastrukturanbietern verursacht werden.
11. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle nicht öffentlich zugänglichen Informationen der jeweils anderen Partei, die im Rahmen der Vertragsbeziehung bekannt werden, vertraulich zu behandeln und ausschließlich zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten zu nutzen. Diese Vertraulichkeitsverpflichtung gilt für einen Zeitraum von 3 Jahren nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
12. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Diese AGB und alle sich daraus ergebenden Rechtsbeziehungen unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist Hamburg, Deutschland, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG). Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/
13. Änderungen dieser AGB
Wir behalten uns vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber mit einer Frist von mindestens 30 Tagen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Auftraggeber den geänderten AGB nicht innerhalb dieser Frist schriftlich, gelten die geänderten AGB als angenommen.
14. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
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